Therapeutische Linsen bei trockenen Augen

Verschiedene Erkrankungen können zu einer extrem trockenen Augenoberfläche führen. Dabei sind Schmerzen, sehr starke Blendempfindlichkeit, Rötungen und eine schlechte Sicht die Tagesordnung. Wird die Augenoberfläche nicht geschützt, leiden die Betroffenen täglich unter diesen Symptomen und die oberflächlichen Verletzungen können zu bleibenden Narben in der Hornhaut und somit zu Sehbeeinträchtigungen oder sogar zur Blindheit führen.

Therapeutische Kontaktlinsen

Mit schützenden Kontaktlinsen wie Sklerallinsen oder weichen Verbandslinsen kann in vielen Fällen das Lebensgefühl markant verbessert werden.

Zu den Erkrankungen gehören

  • Sjögren Syndrom
  • Steven Johnson Syndrom
  • Graft vs. Host disease
  • Gesichtslähmungen mit fehlendem Lidschluss
  • Wiederholende Epitheldefekte

Zusatzinfos

Mit grossen formstabile Kontaktlinsen kann die Augenoberfläche bei extremer Trockenheit geschützt werden. Die Hornhaut wird dabei nicht von der Linse berührt, sondern ein Flüssigkeitsreservoir füllt den schmalen Hohlraum unter der Linse aus. So wird verhindert, dass die Augenlider die Hornhaut beim Blinzeln verletzen und Vernarbungen, welche durch chronische Trockenheit entstehen können.

Zum einsetzten wird entweder physiologische NaCL-Lösung, Nachbenetzungslösung oder in Absprach mit dem überweisenden Arzt autologes Blutserum verwendet.

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Diese bilden eine Schutzschicht über die gereizte und entzündete Augenoberfläche und verhindern, dass die Augenlider die Hornhaut beim Blinzeln verletzen.

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