Medikamente für Myopie Behandlung

Atropin (Parasympatholytika), hat in verschiedenen Studien eine Verlangsamung der ansteigenden Myopie gezeigt. Allerdings ist es von der Konzentration (0.5% bis 0.01%) abhängig.

Neuste Studien zeigen, dass höher dosiertes Atropin besser wirkt, allerdings auch mehr Nebenwirkungen zeigt (Blendung und verringerte Einstellfähigkeit beim Lesen). In niedriger bis mittlerer Atropin-Konzentration in Ergänzung mit Nachtlinsen, zeigen aktuelle Studien eine effektivere Wirkung zur Verlangsamung der Myopie, gegenüber Atropin alleine ohne Nachtlinsen.

Zusatzinfos

Atropin wird hauptsächlich in sehr kleiner Dosierung 0.01% zur Myopie-Kontrolle eingesetzt, am besten Konservierungsmittelfrei in Einmaldosen.

Das Atropin wird in einer sehr kleinen Dosis verabreicht, damit dieses praktisch Nebenwirkungsfrei ist. Sehr selten konnte jedoch vermehrte Blendung oder Mühe bei der Naheinstellung als mögliche Komplikation beobachtet werden.

Eine Kombinations-Therapie mit Linsen ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft am effektivsten.

Ein möglicher Effekt nach beenden der Atropin-Therapie ist der sogenannte „Rebound-Effect“. Das Längenwachstum des Auges nimmt nach Absetzen der Aptropintropfen wieder zu, was aber vermieden werden soll.

Atropin-Tropfen sind nur auf augenärztliche Verordnung erhältlich.

Wichtig ist eine Aufbewahrung ausser Reichweite von Kindern, da das Atropin schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann, wenn es in hoher Dosis versehentlich eingenommen wird.

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